Aus dem Land des aufsteigenden Drachen

Prunkvolle Zepter aus Stein, kostbare Fabelwesen aus Terrakotta, riesige Trommeln aus Bronze. Diese und andere spektakuläre Funde holt die Sonderausstellung „Schätze der Archäologie Vietnams“ erstmals nach Europa. Sie stammen von historisch bedeutsamen Fundplätzen, wie der Tempelstadt My Son im Dschungel Mittelvietnams und dem Kaiserpalast Thang Long in der Hauptstadt Hanoi, beides UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten. Die Ausstellung wagt erstmals in Deutschland einen umfassenden Blick auf dieses kulturell wie geschichtlich reiche Land, seine fernöstliche Lebenswelt zwischen dem Delta des Roten Flusses im Norden und dem Mekong im Süden.


40 Jahre deutsch-vietnamesische Zusammenarbeit

Das Ausstellungsprojekt steht im Zeichen der 40-jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam. Der deutsche Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier  und der vietnamesische Kulturminister Hoang Tuan Anh haben die Schirmherrschaft übernommen. Gezeigt wird die einzigartige Schau 2016 bis 2018 in drei deutschen Museen. Premierenort ist das LWL-Museum für Archäologie in Herne. Danach wird die Ausstellung im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz und den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen sein.